Es gibt Tage, da verliert man. Und es gibt Tage, an denen gewinnen andere. So ähnlich muss sich mancher Börsianer gefühlt haben, der in der vergangenen Woche sein Glück im kurzfristigen Trend gesucht hat. Zunächst zogen die Kurse an und erreichten knapp 7200 Zähler. Der Himmel schien offen für neue Rekorde. Doch genau in diesem Bereich liegt für den Gesamtmarkt ein Bremskeil, der sich in einem größeren Zeitraum aus früheren Hoch- und Tiefpunkten gebildet hat. Solche Barrieren können selten im ersten Anlauf überwunden werden. Prompt prallten die Kurse am Prellbock 7200 ab und ließen den DAX bis immerhin fast 7000 Zähler zurückplumpsen. Von dort aus wurden anschließend Erholungsversuche gestartet, die durch den erneuten guten Wert des Ifo-Geschäftsklima-Index noch befeuert wurden. Außer Spesen nichts gewesen somit. Nicht ganz. Denn immerhin wissen wir nun, dass Konjunkturoptimismus, reichlich Liquidität und der positive Start in die Berichtssaison allein nicht ausreichen werden, um die beschriebene Barriere bei DAX 7200 zu knacken. Denn gute Nachrichten gab es ja genug in den vergangenen Tagen, was unter anderem auch der wieder stärkere Euro klar zum Ausdruck bringt. Es müssen wohl noch weitere Einheiz-Elemente dazu kommen. Entscheidend wird sein, welchen jeweiligen Ausblick die Unternehmen geben. Man muss wissen, dass in den aktuellen Kursen teilweise bereits Gewinnsprünge eingeplant sind, die erst noch kommen müssen. Sollten somit auch nur kleine Schatten die jeweilige Ertragsentwicklung trüben, kann es Enttäuschungen und damit Gewinnmitnahmen geben. Solange dabei der langfristige Aufwärtskanal nicht verlassen wird, sind diese „Geplänkel“ aber noch nicht bedenklich und eher Versuche einer Bodenbildung auf hohem Niveau. Fazit: Das Signalsystem DAX-Droid hat die vergangene Woche mit exakten Gewinnsicherungen optimal "verarbeitet" und schöne Gewinne produziert. Die aktuelle Long-Position sollte am Montag zunächst Bestand haben. Konservative Investoren können den Stopp-Loss weiter nach oben ziehen, um nichts "anbrennen zu lassen". Ansonsten gilt wie immer: the trend is your friend. Mit DAX-Droid ist man bei großen Bewegungen auf der richtigen Seite.
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